Passivhauswohnanlage in Salzburg

Eine Passivhauswohnanlage mit Sozialwohnungen in Holzbauweise zu errichten lautete die Aufgabe bei dem Wettbewerb, der von einem Bauträger ausgelobt wurde. Mit ihrem Entwurf fanden die Architekten eine Lösung, die städtebaulicher Einbindung, Passivhausstandard und Wohnqualität gleichermaßen gerecht wird. Am Rand eines Wohngebiets nahe eines Bachs gelegen nehmen die drei schlanken Gebäuderiegel die Richtung der benachbarten Bebauung auf. Die Anlage weist alle Qualitäten auf, die man von einem zeitgemäßen Geschosswohnungsbau erwartet: unterschiedliche Wohnungsgrößen und -typen, teilweise rollstuhlgerecht, durchdachte Grundrisse und private Balkone bzw. Terrassen. Das unter dem mittleren Riegel angeordnete Untergeschoss nimmt Stellplätze, gemeinschaftliche Waschräume und Kellerabteile auf, sodass sich oberirdisch autofreie halböffentliche Grünflächen ergeben, die einen Spielplatz und Fahrradstellplätze einschließen.

Passivhauswohnanlage in Salzburg
© Paul Ott