In Kew im Südwesten von London liegen die Royal Botanic Gardens. Sie beheimaten die weltweit größte Anzahl verschiedener Pflanzenspezies. Zudem ist der seit 2003 zum Unesco-Weltkulturerbe zählende botanische Garten einer der ältesten seiner Art. Er entstand vor annähernd 250 Jahren aus mehreren kleineren Gärten, die alle im Besitz der königlichen Familie waren. Im Lauf der Zeit wuchsen sie zu einem großen, von verschiedenen Landschaftsarchitekten gestalteten Park zusammen. Unter George III., vom Volk auch Farmer George genannt, florierten die Gärten. Er ließ Mitte des 19. Jahrhunderts Pflanzen aus aller Welt zusammentragen und hier ansiedeln. Doch auch die Gewächshäuser aus viktorianischer Zeit begründen den Ruhm des Parks. Sie werden nun durch ein weiteres Bauwerk ergänzt: The Sackler Crossing – benannt nach Mortimer und Theresa Sackler, die durch ihre Stiftung den Bau des Stegs finanzierten.
