Bürogebäude »Kraanspoor« in Amsterdam

Als sich in den 1980er-Jahren die Aktivitäten des Amsterdamer Hafens nach Westen verlagerten, blieben im Norden brachliegende Werften und ein verwahrlosendes Industriegelände zurück. Die Stadtplaner sahen den Ausweg in einem neuen Gewerbegebiet. Eine Nutzung des Bestands kam für sie nicht in Betracht. Die Erhaltung und Umnutzung einer ausgedienten Schiffskrananlage aus dem Jahr 1952 geht auf die Initiative der Architekten zurück. Dank ihrer Überzeugungsarbeit und Hartnäckigkeit ist ein ungewöhnliches Gebäude entstanden – »Kraan-spoor«, auf deutsch Kranspur, ein aufgeständerter Büroriegel aus Stahl und Glas.

Bürogebäude »Kraanspoor« in Amsterdam
© Rob Hoekstra