Seit seiner Vorstellung liefert das Projekt Masdar City Stoff für zahlreiche Diskussionen. Von Begeisterung – das reiche Ölemirat Abu Dhabi setzt auf erneuerbare Energien, plant eine CO2-neutrale Stadt – bis zu Skepsis – weshalb eine Retortenstadt in diese Wüstenumgebung ohne Infrastruktur bauen? – reichen die Reaktionen. Doch würde man nicht mit letztgenannter Argumentation heißen Klimazonen und damit auch vielen aufstrebenden Schwellenländern generell eine Entwicklungsperspektive absprechen? Seit der erste Baustein, sechs Gebäude des Masdar Institute, im November 2010 eröffnet wurde, lohnt es sich, die Realitäten vor Ort zu betrachten.
