Die Reihenhaussiedlung ging aus einem Wettbewerb des Kantons Zürich hervor mit der Maßgabe, unter engem Kostenrahmen eine kompakte, aber flexible Wohnform zu entwickeln. Das prämierte Konzept beruht auf einem Baukastensystem: Während der Planungsphase kann zwischen zwei Häusern eine weitere Zimmerachse eingeschoben werden. So ist die Erweiterung einer Einheit um ein bis vier Räume möglich. Die Breite der Zimmer von mindestens 2,85 Meter erlaubt eine gute Nutzbarkeit. Durch eine breite Flurzone in der Standardeinheit ist im Obergeschoss die Anbindung der zusätzlichen Räume einfach möglich. Im Erdgeschoss erlauben die offenen Raumbeziehungen zwischen Küche, Eingang und Wohnen eine einfache Einbindung. Für die räumliche Beziehung zwischen den beiden Wohngeschossen sorgt ein zweigeschossiger Treppenraum mit hohem Fensterschlitz.
