Grundschule Rolandstraße in Düsseldorf

Die Grundschule Rolandstraße in Düsseldorf aus dem Jahr 1961, ein Entwurf von Paul Schneider-Esleben, gilt als herausragendes Beispiel deutscher Nachkriegsarchitektur. In ihrer strengen städtebaulichen und architektonischen Haltung knüpft sie an die Bauten des IIT in Chicago von Mies van der Rohe an. Überzeugt von der pädagogischen Wirkung einer offenen baulichen Struktur plante Schneider-Esleben vielfältige Aus- und Durchblicke von den Erschließungsbereichen zum Hof und zur Straße. Vor dem gleichen didaktischen Hintergrund strebte er auch die Verbindung von moderner Architektur und Kunst an und setzte die Ausstattung der Schule mit Werken der deutschen Künstlergruppe ZERO durch. Noch heute finden sich die Installationen in den beiden Eingangsbereichen der Schule: eine Metallplastik von Otto Piene, das »Schattenspiel« von Günther Uecker und die »Farborgel« von Heinz Mack.

Grundschule Rolandstraße in Düsseldorf
© Jens Willebrand