Die Anlage im Südwesten Andalusiens ist Bestandteil eines umfassenden Landschaftskonzepts für die ehemalige Minenstadt La Torerera. An einem Stausee gelegen wertet sie die Umgebung zu einem Wassersport- und Erholungsgebiet auf. Im nördlichen Abschnitt liegt der weitgehend unbebaute Campingbereich, südlich verteilen sich die unterschiedlichen Nutzungen auf verschiedene Baukörper. An der Spitze einer kleinen Landzunge steht das Restaurant mit Bar. Ihm schließen sich entlang des Ufers dreizehn Kabinenhäuschen an, die durch ihre prägnante Reihung den zurückhaltenden Umgang mit dem Ort unterstreichen. Während für die Konstruktion der größeren Volumina ausschließlich Stahlbeton verwendet wurde, kamen bei den Kabinen Sandwichpaneele zum Einsatz. Bei allen Materialien wurde besonders auf die Robustheit und Witterungsbeständigkeit geachtet. Trotz des begrenzten Platzangebotes sind die Kabinen im Inneren so organisiert, dass eine Koch- und Sanitärnische, ein Aufenthaltsbereich und ein erhöhter Schlafplatz zur Verfügung stehen. Glas-Schiebetüren öffnen die Kabinen zum Wasser hin, auskragende Balkone erweitern den Bezug zum Außenraum. Vor der Glasfassade verlaufen Rolltore, die als Sonnen- und Blickschutz sowie zum Verschließen der Kabinen dienen.
