Eine neue Richtung schlägt die österreichische Supermarktkette Spar seit einigen Monaten mit dem Bau sogenannter Klimaschutzmärkte ein. Sie verstehen sich als »Testlabors« für die Technologien, mit denen der Konzern den Energieverbrauch aller neu errichteten oder umgebauten Filialen künftig um ein Drittel senken will. Der Neubau in Graz ist der dritte Klimaschutzmarkt des Unternehmens und der erste, der im Betrieb tatsächlich CO2-neutral sein soll. Mit seinem trapezförmigen Grundriss folgt das Gebäude den Konturen des Grundstücks, das im Westen von einem Bach und im Osten von der Uferstraße an der Mur begrenzt wird. Nach Angaben des Bauherrn waren die Baukosten (ohne Zertifizierungskosten) rund 6,5% höher als bei einem vergleichbaren Standard-Supermarkt. Diese Mehrkosten sollen sich durch Energieeinsparungen in nur drei Jahren amortisieren.
