Eine Schule zur Wohnanlage umzubauen ist zweifellos eine ungewöhnliche Bauaufgabe. Die Idee dazu stammte von der Projektentwicklungsgesellschaft »Plan W«, die sich gemeinsam mit den Architekten um die leerstehende Schule in Hannovers Südstadt beworben hatte, um ein Baugemeinschaftsprojekt zu realisieren. Als wären die Ausgangsbedingungen damit nicht komplex genug, stand die 1962 erbaute Sehbehindertenschule auch noch unter Denkmalschutz. Die Aufgabe bestand also nicht nur darin, Wohnungen möglichst schlüssig in den U-förmigen Gebäudekomplex zu inte-grieren und die verschiedenen Bauherreninteressen unter einen Hut zu bringen, sondern auch das äußere Erscheinungsbild zu erhalten und gleichzeitig die heutigen energetischen Anforderungen zu erfüllen.
