Erweiterung des Städel-Museums in Frankfurt a.M.

 - Anna Gassner

Die kontinuierliche Ausweitung seiner Sammlung überwiegend europäischer Kunst ließ das Städel immer wieder an räumliche Grenzen stoßen. Der 1878 bezogene Museumsbau am Mainufer wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts um einen Gartenflügel ergänzt, 1990 folgte der Westflügel von Gustav Peichl. Seit kurzem nun ist der jüngste Erweiterungsbau von schneider + schumacher zugänglich, in dem auf rund 2600 m² zusätzlicher Ausstellungsfläche Gegenwartskunst präsentiert wird. Mit ihrem Konzept, die neue Museumshalle unter dem Städel-Garten zu platzieren, waren die Architekten siegreich aus einem internationalen Wettbewerb hervorgegangen.

Erweiterung des Städel-Museums in Frankfurt a.M.
© Norbert Miguletz