Das Freizeitcamp für 90 Gäste, das eine gemeinnützige Stiftung betreibt, liegt in einem Pinienwald rund 40 Kilometer nordwestlich von Barcelona. Die Baugenehmigung für das Naturschutzgebiet wurde nur deshalb erteilt, weil die Neubauten nicht über die Volumen inzwischen abgerissener, L-förmiger Vorgängerbauten hinausgehen. In jedem der drei Baufelder sind nun zwei bis vier Einzelhäuser mit asymmetrischen Pyramidendächern angeordnet. Eine einheitlich silbergraue Gebäudehülle aus Putz zieht sich über Dach und Fassaden, unterbrochen von schlitzähnlichen Fensterformaten, die aus vorgefertigten Stahlrahmenelementen bestehen. So ergibt sich trotz sechs unterschiedlicher Gebäudetypen ein homogenes Ensemble. Von Weitem wirken die prismatisch abstrakten Baukörper mit ihren scharf geschnittenen Kanten wie ein Lager einfacher Pfadfinderzelte auf einer Waldlichtung.
