Mit einfachen Formen und der rötlichen Stahlhülle fügt sich das Wohnhaus in die Landschaft der Sonora-Wüste in Süd- Arizona ein. Die flachen Baukörper sind in das Gelände eingelassen: In den Hang wurde ein Plateau geschnitten, auf dem zwei schräg zueinander versetzte Gebäuderiegel einen Innenhof umfassen. Von diesem streng geometrisch gestalteten Außenraum erfolgt der Zugang zu Wohnhaus und Gästeflügel. Die Gebäudehülle aus bewittertem Stahl verbindet das Haus optisch mit dem roten Sand der Umgebung. Im trockenen Wüstenklima kann auf Corten-Stahl verzichtet werden. Die unbehandelten Stahlplatten oxidieren nur an der Oberfläche, rosten jedoch nicht durch. Die homogene Fassadenfläche wird von den kastenförmigen Stahlrahmen der Fenster- und Türöffnungen akzentuiert, die wie eingesteckt erscheinen. Unterschiedliche Glasebenen verstärken das subtile Spiel mit Schatten und Reflexionen: Einige Verglasungen sind außen bündig, andere befinden sich an der Innenseite der Stahlrahmen. Innenraum und Landschaft gehen durch die großen Glasflächen fließend ineinander über. Am Südgiebel rahmt das weit vorgezogene Dach der Loggia den Blick auf die umliegenden Bergketten. Wie ein Bild ist das Panorama vom Inneren des Hauses überall sichtbar, da die durchgehenden Raumvolumina nur durch Glastüren abgeteilt sind.
