Bericht: Solarschule im Himalaya

Ladakh, ein ehemaliges Königreich im Himalaya, liegt nördlich des Himalayahauptkammes am westlichen Rand des tibetischen Hochplateaus. Seit 1942 gehört Ladakh zu Indien; es wird im Nordosten von Tibet und im Nordwesten von Pakistan begrenzt. Den Charakter der Landschaft kennzeichnen hohe Gebirgszüge mit Gipfeln (5000 bis 7000 m), die den größten Teil des Landes einnehmen. Unwegsame Pass-übergänge, weite Hochflächen und fruchtbare Flusstäler mit Dörfern, Feldern und Klöstern bilden den Lebensraum der Bevölkerung. Die Gebirgszüge schützen vor dem Monsunregen von Süden. Dadurch gibt es in Ladakh kaum Niederschläge, das Klima ist extrem trocken. Lediglich auf den Bergen gibt es Regen und schneit es im Winterhalbjahr ergiebig; das Schmelzwasser bildet eine wichtige Existenzgrundlage für die Bevölkerung. Das Klima ist geprägt von großen Temperaturunterschieden; die tageszeitlichen Schwankungen sind das ganze Jahr über auffallend groß. Im Winter sinken die Temperaturen in extremer Höhe auf –40 �C ab. Eine hohe durchschnittliche Sonnenscheindauer bietet jedoch ideale Voraussetzungen für die Nutzung von Solarenergie.

Bericht: Solarschule im Himalaya
© Christian Hlade