Städtische Galerie Marktoberdorf

In der Ortsmitte von Marktoberdorf liegt das Galeriegebäude zwischen dem Rathaus und einem Wohngebiet mit Bürgervillen aus den 20er-Jahren. Zwei aneinander gefügte, unterschiedlich hohe Kuben und der ummauerte Eingangshof verbinden sich zu einem markanten Ziegelbau. Die Kuben, die als »Ausstellungsgefäße« verstanden werden, bestehen aus massiven, 50 Zentimeter starken Wänden, die im Blockverband gemauert wurden. Der gewählte Ziegel ist ein hochfest gebrannter, schmaler Klinker im »Bayerischen Format« (32 × 14,5 × 6,5 cm). Die unregelmäßige, lavaähnliche Ziegelstruktur und der grobkörnige Mörtel erzeugen eine Wandoberfläche, die an ein Textilgewebe erinnert.

Städtische Galerie Marktoberdorf
© Ralph Feiner