Café do Cais, Porto

Alte Wohnhäuser, bunt bemalt, säumen das Ufer des Flusses Douro, der sich malerisch durch die Altstadt Portos schlängelt. Das lebendige Treiben am Kai mit fliegenden Eisständen und Kiosken charakterisiert den idyllischen Ort. In diesem städtebaulichen Kontext sollte ein Café entstehen, das – so der Entwurfsgedanke der Architekten – einerseits gegenüber seiner Umgebung zurücktreten, andererseits an die fliegenden Bauten der Nachbarschaft anknüpfen sollte. Entstanden ist ein schlichter gläserner Pavillon, der die Durchsicht auf den historischen Straßenzug erlaubt. Sind alle Glastüren an der Südseite geöffnet, verwandelt sich das Café zu einer großen, überdachten Terrasse im Freien. Lediglich zwei Boxen, in denen die Servicezone für die Bar und der Sanitärbereich integriert sind, erscheinen als massive Körper. In Form und Größe erinnern sie an die benachbarten Kioske.

Café do Cais, Porto
© Luis Palma