Im Jahr 2005 lobte die Universitätsstadt Marburg einen Wettbewerb zur Umgestaltung der 1969 fertiggestellten Stadthalle aus; der neue Gebäudekomplex sollte zudem eine Erweiterung der benachbarten Martin-Luther-Schule aufnehmen. Diese auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombination erscheint nicht nur stadträumlich sinnvoll, bei näherer Betrachtung zeigen sich durchaus Synergiepotenziale. So lassen sich etwa bei Kongressen in der Stadthalle Klassenzimmer oder Cafeteria des Schulbausteins nutzen. Im Gegenzug kann die Schule auf die Räumlichkeiten der Stadthalle zugreifen. Angesichts des Umfangs der Baumaßnahme wird das Projekt schrittweise umgesetzt, die Schulerweiterung bildet den ersten Bauabschnitt.
