Volksschule und sonderpädagogisches Zentrum in Lauterach

Die Schulanlage in Vorarlberg aus den 60er- Jahren sollte zu einer Volksschule mit sonderpädagogischem Zentrum erweitert werden. Der Architekt konnte seinen Entwurf auf der schlüssigen Struktur des alten Gebäude-ensembles aufbauen. Anstelle des massiven Riegels, der vormals die zwei rechteckigen Baukörper der Klassentrakte verbunden hatte, entstand eine transparente Eingangshalle in Holzbauweise. Sie lässt Durchblicke zu und bildet einen adäquaten Rahmen für die hier stattfindenden Gottesdienste. Die Schulgebäude erhielten ein drittes Geschoss und jeweils eine Erweiterung in Westrichtung durch die Garderoben- und Sanitärräume. In diesem Bereich wurde eine formale »Verzahnung« mit dem Eingangsriegel erreicht, der eine besondere Behandlung nach außen erfährt: Gelochte Faserzementplatten sind vor die Glasfassade gesetzt, durch den wechselnden Lichteinfall entstehen Schattenspiele im Innern, die den Schülern ein Gefühl für Zeit und Umfeld vermitteln sollen. Bei nächtlicher Beleuchtung erstrahlt dagegen die Fassade in hellem Glanz.

Volksschule und sonderpädagogisches Zentrum in Lauterach
© Bruno Klomfar