Die vierzehn Wohnhäuser stehen am Anfang einer geplanten großflächigen Siedlungsbebauung auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Ypenburg. Sie liegen nebeneinan der an einer Ecke des früheren Rollfeldes, im Schutz einer Baumreihe, die einen bestehenden Fahrweg begleitet. Die einzelnen Gebäudesind untereinander durch kleinere Bauteile - Garagen und Pergolen - locker verbunden und in leicht geschwungener Reihe wie Waggons eines Zuges angeordnet. Der Kopfbau, dieser Assoziation folgend die Lokomotive, hebt sich durch seine größere Gestalt von den übrigen Häusern ab. Das städtisch geförderte Projekt mußte innerhalb von nur neun Monaten erstellt werden. Für die Tragstruktur wurde daher ein Betonfertigteil-System verwendet, die Fassadenelemente wurden ebenfalls werkseitig vorgefertigt.Die Außenwände sind zweischalig ausgebildet - die Betonteile bilden die innere, tragende Schicht. Die äußere. hinterlüftete Hülle besteht aus rötlichen Ziegeln. Im Kontrast zu den massiven Lochfassadendes Hauptbaukörpers stehen die übrigen, verglasten. bzw. mit Holz verschalten Bauteile. Ein winkelförmiges Element - durchscheinend in der frontalen Ansicht, seitlich mit Holz verkleidet - markiert im Erdgesdloß den Eingang, belichtet die Innenräume und schafft im 3. Obergeschoß eine gläserne Kanzel. Ein Rahmen aus schwarzen Aluminiumprofilen faßt und betont die Ränder dieser Holz-Glas-Elemente.
