Das am Fuße eines bewaldeten Jurahangs gelegene Grundstück kennen die Dorfbewohner seit jeher unter dem Namen "Mauergarten". Woher dieser Name stammt ist ungewiss. Kurz vor Baubeginn ergaben archäologische Untersuchungen, dass der Ort bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. von den Kelten besiedelt wurde. Weitere Funde wiesen auf Gräber aus dem frühen Mittelalter hin. Heute wird die landschaftliche Idylle des geschichtsträchtigen Orts durch die im Norden verlaufende Autobahn München-Nürnberg und die geplante ICE-Trasse München-Berlin beeinträchtigt. In dieser baulichen Situation entwarfen die Architekten eine 100 Meter lange Friedhofsmauer, deren Auftakt ein von weitem sichtbarer Glockenturm bildet.
