Traditionelle buddhistische Tempelanlagen unterliegen strengen religiösen Bauregeln was die Stellung der Gebäude zueinander und den Symbolgehalt der einzelnen Elemente anbelangt. Dies gilt auch für den Higashi-Honganji, dessen zentrales Gebäude, der Goei-do, als eine der weltweit größten Holzkonstruktionen bekannt ist. Die Erweiterung des Tempels um eine neue Empfangshalle, die sämtlichen modernen technischen Anforderungen gerecht wird, entspricht in mehrfacher Hinsicht diesen Vorgaben. Auditorium, Foyer und ein buddhistischer Altarraum mit einer Gesamtfläche von 3000 m² wurden unterirdisch angelegt, um die mittige Blickachse der historischen Gebäude freizuhalten.
