Kunstmuseum in Basel

Vier je 130 m lange, parallel geführte Wandscheiben bestimmen das Raumkonzept des Museums. Nur die äußeren Betonscheiben sind massiv. Die inneren Wände bestehen aus Stahlbetonstutzen und sind mit Gipskarton verkleidet. In ihren Hohlräumen ist die Haustechnik untergebracht. Der längliche Baukörper öffnet sich nach Norden und Süden mit raumhohen Verglasungen in Pfosten- Riegelkonstruktion. Die Pfosten befinden sich auf der Außenseite und sind aus drei Flachstahlprofilen gefertigt, die, gegeneinander versetzt montiert, eine mittige Schattenfuge bilden. Das Glasdach besteht aus mehreren Schichten: Auf einem Trägerrost aus Stahlprofilen lagern insgesamt dreifach geneigte Satteldächer aus Glas. Zwischen den einzelnen Dächern nehmen Stahlblechrinnen, die in Flucht der Wandscheiben über die gesamte Gebäudelänge spannen, das Regenwasser auf.

Kunstmuseum in Basel
© Gaston Wicky