Schmuckladen in München

Ein im Innenstadtbereich von München gelegener Laden wurde für eine Schmuckgalerie nebst Werkstatt umgebaut. Die Raumaufteilung war durch den Bestand festgelegt. Jedoch wurde die Wand zwischen Werkstatt und Verkaufsraum großzügig aufgebrochen. In einem der Durchbrüche ist der notwendige große Tresor platziert. Die architektonische Gestaltung sollte dem hohen Anspruch der handwerklichen Leistung der Schmuckarbeiten entsprechen und dabei das Hauptaugenmerk auf die Exponate lenken. Der klare hohe Verkaufsraum dient als neutrale Hülle für die "skulpturalen" Möbel. In der zuerst entwickelten Vitrine im Schaufenster das liegende, langgezogene Format wird auch für die übrigen Vitrinen zum Thema kann der Schmuck in Augenhöhe betrachtet werden. Durch die gläserne Rückwand wird der Blick in die Tiefe des Raumes gezogen, ein Effekt, der durch die gleiche Farbbehandlung von Fußboden und Ladenrückwand noch verstärkt ist. Der bestehende Gußasphaltestrich ist mit einer grauen Beschichtung versiegelt. Die Rückwand grau gespachtelt.

Schmuckladen in München
© Michael Heinrich