Das Kulturzentrum entstand auf dem Geländeeines nur noch fragmentarisch erhaltenen und mehrfach überbauten mittelalterlichen Klosterkomplexes. An exponierter Stelle gelegen, mit Blick auf die Stadt und den angrenzenden Fluß, ist es gelungen, die noch erhaltenen Restesensibel zu integrieren. Reiz und Herausforderung beim Entwurf war, zum einen den Eindruck der Ruine nicht zu zerstören und damit den Wert der nahezu verlorenen Struktur zu erhalten. Zum anderen musste mit dem neuen Volumen ein vielfältig nutzbares Raumprogrammgeschaffen werden. Entstanden ist ein L-förmiger Baukörper, der die Grundfläche des nicht mehr vorhandenen Kirchenschiffs einfasst, an dessen Stelle sich nun ein öffentlicher Garten befindet.
