Bericht: Beton plastisch – Skulpturen im Waldpark in Potsdam

Eingebettet in eine Parklandschaft in Potsdam finden sich vier Fantasiebauwerke, die den Spaziergänger zum Ausruhen oder Austoben einladen. Es sind organisch geformte, begehbare Betonskulpturen, die sogenannten »Terminals«. Diese Aktivitätszentren des Parks bündeln die Besucherströme zu Gunsten der ruhigeren, überwiegend naturbelassenen Parkbereiche. Als Objekt der Ruhe liegt der Sitzterminal wie?eine überdimensionale Matratze auf dem Rasen. Das Liegeobjekt ist im Spritzbeton-Verfahren hergestellt: Über einer verlorenen Schalung aus exakt modelliertem, zementgebundenem Sand sind eine Bewehrung und drei Lagen Spritzbeton aufgebracht. Die letzte Betonschicht ist eingefärbt. Zwei weitere Skulpturen sind ebenso konstruiert: Der Hüpfterminal mit den eingelassenen Trampolins und der Spielterminal, der sich kreisförmig um ein Spielfeld erstreckt und an seinen Außenwänden mit Klettergriffen bestückt ist.

Bericht: Beton plastisch – Skulpturen im Waldpark in Potsdam
© Michael Lüder