Im Rahmen eines Workshops erarbeiteten junge Architekten Entwürfe für ein temporäres Gebäude, das während einer Architekturwoche in Freiburg als zentraler Ort sowohl für Ausstellungen, Vorträge und Begegnungen als auch zur Selbstdarstellung dienen sollte. Realisiert wurde ein Zeltbau, der nicht nur diese Forderungen erfüllt, sondern auch durch die Schlichtheit seiner Form in Verbindung mit der Außenhülle wie ein Symbol für diese Veranstaltung wirkt: das abstrahierte Haus schlechthin. Über eine Plattform aus Schaltafeln, die sich auch im Inneren als Bodenfläche fortsetzt, werden rasanten aus der nahegelegenen Fußgängerzone ins Zelt geleitet. Eine doppelwandige Gerüstkonstruktion lässt einen zentralen, frei gestaltbaren Hauptraum als Diskussionsforum entstehen.
