Das neue, markante Zeichen in der Skyline des Frankfurter Bankenviertels ist das Ergebnis einer grundlegend energiebewussten Planung. Diese zeigt sich nicht allein in der technischen Ausstattung, sondern in der gesamten Gestalt, der Organisation, den Details des Gebäudes. Zentraler Entwurfsgedanke ist die Umkehr des Prinzips vom innenliegenden Kern: Die "Kerne" liegen außen, auf die drei abgerundeten Ecken verteilt, während das Innere des Gebäudes vollständig von einem Atrium durchzogen wird. Zwischen den Kernen - auch statisch die "Standbeine der Konstruktion" hängen die Segmente, die die Büros aufnehmen. Diese sind jeweils acht Geschosse hoch und wechseln dann mit einem vier Geschosse hohen Garten ab. Die Gartenfassaden liegen zurückversetzt und lassen sich im oberen Teil öffnen. Insgesamt neun Gärten dienen den Angestellten als Pausen- und Gesprächszonen.
