Vor gut 100 Jahren entstand auf der 1300 Meter hoch gelegenen Bergkuppe erstmals ein Gasthaus. In dem ganzjährig bewirtschafteten Haus können bis heute nur Küche und Gaststube beheizt werden, während die Schlafkammern weder vor Frost noch vor eindringendem Schnee sicher sind. Der Neubau schafft Schlaf- und Wohnräume für die Wirtin und das Personal sowie eine integrierte Bergstation für eine neue Lastenseilbahn. Die Häuser des kühlen und sonnigen Appenzellerlandes sind kompakt und richten ihre durchgehend befensterten Sonnenfassaden giebel- oder traufseitig - gegen die Vormittagssonne. In Anlehnung daran sowie an die Form des bestehenden Gasthauses, aber auch aus praktischen Überlegungen, entstand die einfache Form des Gebäudes.
