Anlass für die Neugestaltung der neun Wohnhäuser war eine dringend notwendige Sanierung der Betonfertigteile, aus denen sie 1972 erbaut wurden. Die Erneuerung schloss auch den Außenbereich, Parkplätze und Zugänge ein. Der Gartenfassade wurde eine Glashülle vorgeschaltet, welche den Beton schützt und neue Räume schafft. Die Eingangsfassade erhielt Balkonbrüstungen aus Stahl und Glas, die die ursprünglichen Betonteile ersetzen und die Struktur des Gebäudes noch besser hervortreten lassen. Die unterschiedlich langen Gebäude haben 3 bis 7 Treppenhäuser, die nicht direkt aus dem öffentlichen Bereich erschlossen werden, sondern auf einem Laubengang auf Höhe des 1. Obergeschosses münden. Die Verbindung zum Vorplatz schaffen, auf die Gebäudelänge verteilt, 2 bis 3 Treppenanlagen. Sie liegen wechselweise parallel oder im rechten Winkel zur Fassade und sind mit Vordach und Beleuchtung ausgestattet.
