Der ehemalige Endbahnhof der Eisenbahnstrecke Berlin-Hamburg wurde von Georg Ernst Friedrich Neuhaus und Ferdinand Wilhelm Holz entworfen. Die Fertigstellung erfolgte nach einjähriger Bauzeit im Jahre 1847. Die Architektur sollte für viele in der zweiten Jahrhunderthälfte gebaute Berliner Bahnhöfe konzeptionelles Vorbild werden. Nach der Verstaatlichung der Berlin-Hamburger-Eisenbahn 1884 übernahm der wesentlich größere und modernere Lehrter Bahnhof bereits die stetig wachsenden Verkehrsaufgaben. Am alten Bahnhof wurden ab 1886 Bahnsteighalle und Gleise abgerissen, die Gebäude zu Verwaltungs- und Wohnzwecken der staatlichen Eisenbahnverwaltung umgebaut. An Stelle der ehemaligen Halle entstand eine Grünanlage.
