Die Scheune mit einer typischen traufhohen Einfahrt mit Holztor war in der Grundsubstanz erhaltenswert und sollte als Erweiterung des gegenüberliegenden kleinen Wohnhause sausgebaut werden, um Raum zum Musizieren und Feiern und für eine Privatgalerie zuschaffen. Außerdem sollten die Bibliothek, ein Arbeitsraum und ein Gästezimmer untergebracht werden. Die räumliche Vorgabe der Scheune - ein hoher Raum in der einen Hälfte die Unterteilung in zwei Geschosse in der anderen - wurde aufgenommen. Die offenen Bereiche auf verschiedenen Ebenen bieten vielfältige Raumbeziehungen. Nur die "Kemenate" im Obergeschoss, der einzige abgetrennte Raum, dient als intimer Rückzugsbereich ,hat jedoch auch ein Fenster zur Halle.
