Wohnhaus in Innsbruck

Das am Altstadtrand gelegene Wohnhaus ist der Prototyp eines von den Architekten entwickelten Fertigteilsystems, dank dessen die Bauzeit auf elf Monate reduziert werden konnte. Wandschalungselemente als verlorene Schalung aus Holzwerkstoff komplett mit Lattung, Dämmung, Fenstern und der Stülpschalung aus Eichenbrettern wurden auf der Baustelle mit Recyclingbeton ausgegossen. Der Beton erfüllt die Anforderungen von Statik, Schall- und Brandschutz. Auch die Haustechnik wurde schon in den Wandelementen vorinstalliert. Stemm- und Schmutzarbeiten konnten so weitgehend vermieden werden. Auf der Baustelle war ein witterungsunabhängiges, sauberes und angenehmes Arbeiten möglich. Besonderheiten im schlicht gestalteten Inneren sind z. B. die nur mit Steinöl eingelassenen Treppenläufe aus Stahlbetonfertigteilen und einfache Brandschutztüren als Wohnungstüren. Charakteristisch für das Gebäude sind die straßenseitigen Erker und die Wintergärten auf der Gartenseite.

Wohnhaus in Innsbruck
© Marlin Schranz