Das winkelförmige Gebäude gräbt sich mit der rückwärtigen Fassade ein Stück weit in das Terrain, ausgerichtet zu einem mächtigen, bewaldeten Hügelzug. Die klare, langgestreckte Sichtbetonfassade bildet optisch einen ruhigen Gegenpol zum nahen Waldrand und wirkt durch ihr prägnantes Erscheinungsbild entwurfsbestimmend. Auf der anderen Seite schiebt sich ein flacher Gebäudeteil mit einer vorgehängten, leichten Glasfassade nach vorne. Das flache Dach ist begehbar und dient als Pausenterrasse, die zugleich schwellenlos in die ebenfalls vollverglaste Eingangszone des eigentlichen Erdgeschosses übergeht. Um eine gänzlich fugenfreie Fassade zu erhalten, wurden die zweischaligen Sichtbetonwände der über 100 Meter langen Gebäuderückseite ohne Dehnungsfugen errichtet.
