Druckereigebäude in Köln

Das Erscheinungsbild des Druckereigebäudes ist - im Sinn von Corporate-Identity - stark von graphischen Elementen bestimmt, sowohl was die Gebäudekomposition betrifft als auch die Farb- und Materialauswahl und -anordnung. Zwei sich kreuzende, gelb verputzte Betonscheiben trennen vier verschiedene Funktionsbereiche voneinander. Diese werden gekennzeichnet durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien, wobei vor allem Aluminium, Glas und Betonstein vorherrschen. Das Eingangsfoyer ist in Glas und Aluminium leicht, transparent und bewusst extrovertiert gehalten. Die Produktionshalle als größte Nutzungseinheit hat eine leichte Aluminiumhülle mit senkrecht verlegten Welltafeln und ein Aluminium-Schalendach. Die Fassaden der Bereiche Büro und Weiterverarbeitung sind wegen des besseren Schallschutzes und Innenklimas in Massivbauweise als zweischalige Wandkonstruktion errichtet worden, erstere mit systematisch ruhiger Aufteilung, die zweite lebendig und vielfältig. Die konstruktive Innenschale beider Komplexe besteht aus Beton mit außenseitiger Dämmung bzw. aus Kalksandsteinmauerwerk.

Druckereigebäude in Köln
© Achim Bednorz