Für die Dauer der Bauzeit des neuan Bundesamtes für Statistik in Neuchâtel wurde ein provisorisches Bürogebäude errichtet. Es nimmt Einrichtungen der Bundesbahnen, Büroräume des Amtes für Bundesbauten, das zugleich Bauherr ist, sowie das Baubüro auf. Die knapp bemessene Grundfläche machte einen dreigeschossigen Bau notwendig, der zudem aufgeständert wurde, um Platz für die Verladerampen der Post zu schaffen. Es wurden 57 identisch vorgefertigte Raumzellen verbaut. Sie bestehen aus winkelförmig verleimten Schichtholzprofilen, die durch Nagelplatten biegesteif miteinander verbunden sind. Durch die horizontale und vertikale Addition dieser "Würfel" entsteht ein Raumgitter, das zu einer zweischichtigen Geschosstrennung führt. Somit wird sowohl der Schall- als auch der Brandschutz gewährleistet, denn jede Etage ist gleichzeitig ein Brandabschnitt. Die elektrischen Leitungen verlaufen im Bereich der Rahmenstöße und sind mit verzinkten Blechen verkleidet, während die Sanitärinstallationen in separaten Kanälen geführt werden.
