Bürogebäude in Kopenhagen

Das Gebäude wurde in einem älteren Villenviertel errichtet, wo es schwierig war, ein mittelgroßes Bürogebäude maßstäblich gut einzufügen. Um dieser Situation Rechnung zu tragen, wurde der Komplex aufgegliedert und von der Straße zurückversetzt. Geplant wurde ein dreigeschossiger, über Eck gestellter Bau, bei dem die Diagonale die Symmetrieachse des Konzeptes darstellt. Die Personalkantine befindet sich in einem eigenen Bauteil- vom Haupttrakt klar abgesetzt, ihn aber dennoch durchdringend. Im Innenwinkel liegt das großzügig bemessene Foyer, bestens ausgeleuchtet dank raumhoher Fenster. Das außenliegende Wasserbassin reflektiert weiteres Licht. Dieser gut proportionierte und schön gestaltete Raum ist sozialer Drehpunkt des ganzen Gebäudes. Durch leichtes SchrägstelIen einiger Wände beim Eingang und der Kantine - wird eine raffinierte perspektivische Tiefenwirkung erreicht.

Bürogebäude in Kopenhagen
© Ole Meyer