Das bestehende Haus aus dem Jahre 1952 ist ein Entwurf von Jan Rietveld, dem Sohn von Gerrit Rietveld. Als Wochenendhaus geplant, liegt es frei in seiner ländlichen Umgebung. Der Anbau versucht nun einerseits mit seiner unabhängigen neutralen Konstruktion aus Glas und Stahl die Integrität des vorhandenen gemauerten Gebäudes soweit wie möglich zu erhalten, andererseits auch eine gute neue Gesamtform zu erzeugen. Die Erweiterung setzt sich vom Bestand durch einen zurückversetzten Eingang ab. Auf der Nordseite nimmt eine Mauerscheibe das konstruktive System des Altbaus in abgewandelter Form wieder auf.
