Der Kreuzgang von St. Mang in Füssen

Die Geschichte von St. Mang reicht bis in das Jahr 750 zurück. Heute präsentiert sich die Klosteranlage in ihrer barocken Überbauung aus den Jahren 1697 bis 1726. Eine Renovierungsmaßnahme führte 1972 zur Entdeckung einer romanischen Portalanlage und zog eine umfassende Ausgrabung nach sich, bei der ein mittelalterlicher Kreuzgang - etwa 2 m unter dem Barock-Korridor - freigelegt wurde. Für den abgegrabenen Nord- und Westflügel des Kreuzgangs stellte sich die Aufgabe, einen Steg zu entwickeln, der Kapelle, Lapidarium und Mönchsgruft auf der Ebene des Barock-Kreuzgangs erschließt und zugleich die romanischen Funde sichtbar lässt. Der Steg ist bewusst schlicht und zurückhaltend ausgeführt, behutsam wurde er in die historische Baumasse eingefügt.

Der Kreuzgang von St. Mang in Füssen
© Stadtarchiv Füssen