Das Gebäude wurde 1922/23 im neoklassizistischen Stil erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Die originale Eingangstür war bereits vor längerer Zeit im Laufe der wechselvollen Geschichte des Gebäudes zerstört und durch eine goldbraun-eloxierte Aluminiumtür ersetzt worden. Eine Rekonstruktion des Originals war aufgrund fehlender Planunterlagen nicht möglich, ein Erhalt der Aluminiumtür aus gestalterischen Gründen nicht denkbar. Bei der Neugestaltung des Eingangs war es wichtig, eine zum Charakter des Gebäudes passende, massive Tür zu entwickeln, die jedoch als formal eigenständiges Element keine Verschmelzung mit der historischen Fassade eingeht. Also wurde eine Tür mit schweren V2A-Flügeln entwickelt, die sich durch eine eigene Tragkonstruktion vom Bauwerk ablöst. Ein umlaufendes Glaspassepartout schließt den Raum ab, lässt jedoch neugierige Blicke ins Foyer zu.
