Sechs Mannschaftsgebäude einer ehemaligen Kaserne wurden zu Studentenwohnheimen umgebaut und durch Neubauten ergänzt. In einem ersten Bauabschnitt sanierte man 1994 zwei der Altbauten. Mit zusätzlichen Außentreppen wurde in Erd- und Obergeschoss die Innengang Erschließung verändert. Die Wohngruppen sind unterschiedlich groß und nutzen jeweils einen Gemeinschaftsraum. Der kleine, zwischen die vorhandenen Gebäude eingefügte Anbau besteht aus einer überdachten Zugangstreppe sowie Küchen mit Aufenthaltsbereichen für vier Wohngruppen. Während die massigen, monolithischen Kasernenbaukörper in ihrer äußeren Erscheinung ungeschminkt sichtbar bleiben, geben sich die Neubau-Elemente in ihrer Gestaltung deutlich als Zutat der Nach-Kasernen-Zeit zu erkennen und weisen auf die Umwidmung hin. Kleingliedrigkeit, Transparenz und Farbe stellen ein heiteres und lebhaftes Gegenbild zur uniformen Struktur der Altbauten dar.
