Für die erste Wohn- und Pflegeeinrichtung für Aids-Kranke in der BRD wurde nach langem Suchen ein Grundstück ausgewählt, das im Zentrum des Frankfurter Ostends liegt, inmitten einer Blockrandbebauung mit einer vielschichtigen Nutzungs- und Sozialstruktur. Damit wurde jede Ghettobildung vermieden. Die bisherigen Wohnerfahrungen zeigen, dass die Wahl richtig war. Für das Raumprogramm gab es in der BRD keine Vorbilder. Realisiert wurden wohngemeinschaftsähnliche Pflegebereiche mit insgesamt 20 Plätzen in Einzel- und Doppelzimmern, verteilt auf 4 Geschosse. Die geringe Größe des Baugrundstücks gab die grundsätzliche Struktur des Gebäudes vor: Durch die typische, für die Bewohner besonders attraktive Terrassierung nach Süden, wurde der Abstandsregelung der Bauordnung entsprochen.
