Technologiezentrum in Moers

Unmittelbar nach Stilllegung der Zeche Rheinpreußen im Jahre 1989 wurde im Rahmen der IBA Emscherpark mit der Planung für die Umnutzung des ehemaligen Kauen- bzw. Markscheidereigebäudes zum Büro- und Technologiezentrum begonnen. Das 1906 erbaute Backsteingebäude ist ein T-förmiger Bau mit einer zentralen Marktplatz ähnlichen Halle, die zur Interaktion und zum Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Nutzergruppen animiert. Betoneinbauten, als Kombi-Büros entlang der Mittelachse der großen Halle eingestellt, erhalten diese offene Struktur. So entsteht ein Mittelgang, der im Obergeschoß durch Stahlstege beide Seiten miteinander verbindet. Der Werkstoff Beton steht dabei als autonomes Kompositionselement gegen das bestehende Ziegelmauerwerk und betont durch seine klare und einheitliche Ausführung den Charakter der Industriearchitektur

Technologiezentrum in Moers
© Lukas Roth