Seit 1988 wird die antike Arena in Nimes auch während der Winterperiode für Veranstaltungen genutzt. Eine temporäre Überdachung von 5000 m² Grundfläche macht dies möglich. Funktionelle und denkmalpflegerische Aspekte bestimmten die anspruchsvollen Entwurfsarbeiten. So sollte die Überdachung von außen nicht sichtbar sein. Die antike Bausubstanz durfte in keiner Weise verändert werden. Während des Sommers sollte sich die Arena in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild präsentieren. Der Bauherr wünschte sich zudem eine möglichst intensive natürliche Belichtung des Innenraumes, die Möglichkeit vielfältiger szenographischer Varianten für Oper-, Rock-, und Sportveranstaltungen, eine vollkommene Stützenfreiheit auf einer annähernd elliptischen Grundfläche von ca. 60 x 90 m, Platz für ca. 8000 Personen sowie eine Beheizung des Raumes.
