Ausstellungspavillons in Kassel

Für die IX. Dokumenta in Kassel sollten im Aue-Park, einer wiederhergestellten spätbarocken Gartenanlage, zusätzliche Ausstellungspavillons errichtet werden. Die Nutzungsdauer des Geländes war eng auf die 100 Tage der Dokumenta beschränkt. Die Gebäude waren daher temporär und preisgünstig zu konzipieren. Sie sollten in erster Linie Bilder und teilweise auch Plastiken aufnehmen. Die räumliche Ausformung hält sich eng an die umgebende Landschaft mit ihrem Wegenetz als maßvolle Ergänzung der Promenade. Es war nie daran gedacht ein prototypisches Gehäuse für zeitgenössische Kunst zu errichten aber es sollte ein Zeichen gesetzt werden für das spezifische Thema »Bilder in einer Landschaft«.

Ausstellungspavillons in Kassel
© Kristien Daem