Mit dem Bau des evangelischen Kindergartens mit Jugendräumen ist die Baugruppe des Kirchenzentrums abgeschlossen. Die städtebauliche Absicht, zwei ineinander übergehende Höfe zu bilden ist nun ablesbar. Im Gegensatz zum ursprünglichen Programm, das an dieser Stelle ein Jugendhaus vorsah, sollten nun - den Bedürfnissen entsprechend - ein zweigruppiger Kindergarten und Jugendräume errichtet werden. Dadurch ist das Problem entstanden, das nach Norden orientierte Gebäude sinnvoll zu belichten. Der Baukörper entspricht zwar dem vorhandenen Formenkanon mit einem zum Hof hin geneigten Hauptdach, ist jedoch differenzierter, weil möglichst viel Südlicht ins Gebäudeinnere geführt werden musste.
