Büroumbau in Lausanne

Vor dem Umbau waren die Büroräume, innerhalb des regelmäßigen Stützenrasters von 8 x 8 m, traditionellerweise entlang der Fassade aufgereiht und über einen innenliegenden, künstlich belichteten Korridor erschlossen. Beim Abbruch aller bestehenden Leichttrennwände und heruntergehängten Decken kam die großzügige Raumwirkung wieder zum Vorschein mit dem interessanten Spiel des Tageslichtes auf den Betonkassetten der Decken. Die neuen Innengestaltungselemente sind im Projekt so in den Raum gestellt oder gehängt, dass die Trag- und Deckenstrukturen als Basis-Kompositionsteile wieder sichtbar werden. Um den starren geometrischen Raster zu durchbrechen und das bestehende Kernelement in die Gesamtkomposition einzubeziehen, ist eine schräg durchlaufende Metallkassettenwand mit eingebauten technischen Installationen - den Empfangsbereich mit dem Sitzungssaal verbindend - durch den »Sanitärbereich« geführt.

Büroumbau in Lausanne
© Francois Bertin