Die offene Stahlaußentreppe trägt wesentlich zur architektonischen Strategie bei ein Parkhaus zu erstellen, das auf seine Benutzer einladend wirkt und ihnen jene Schwellenangst nimmt wie sie von den traditionellen - meistunterirdischen - Betonbunkern ausgeht. Dem transparenten Stahlskelettbau mit seinen offenen Parkdecks in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Fachwerkhäusern der Altstadt, dem parkartig begrünten Flußufer der Echaz sowie der vielbefahrenen Lederstraße, ist die leichte Treppe als Haupterschließungsweg angefügt. Als frei vor die langgestreckte Gebäudefront gestelltes architektonisches Element bildet sie eine deutliche Zäsur vor den horizontal gelagerten Parkdecks. Die Treppe als »schöner Fußweg«, mit Durchblicken auf die Altstadt, wurde wie selbstverständlich von den Nutzern angenommen.
