Fichtenholztreppe in der Jakobuskirche in Pullach

Die Jakobuskirche in Pullach, einem Villenvorort im Südwesten Münchens, wurde nachdem 2. Weltkrieg erbaut. Sie war eher nüchtern und der Kirchenraum zu niedrig. 1985, im Zuge der Veränderungen am Innenraum, wurde deshalb die Decke entfernt. Der Kirchenraum gewinnt dadurch nicht nur die angestrebte Höhe; indem sich die Gestaltung des Treppen- und Emporengeländers mit breiten, unbehandelten Fichtenbrettern in der Deckenverkleidung der Dachschrägen fortsetzt und die gesamte Dachkonstruktion sichtbar in den Raum miteinbezogen wurde, ermittelt der vormals nüchterne Kirchenraum Wärme und Geborgenheit. Auch die längs geichtete Bestuhlung wurde geändert. Statt der Bänke wurden vom Architekten eigens für diesen Raum entworfene Stuhlreihen als Zentralraum quer eingerichtet.

Fichtenholztreppe in der Jakobuskirche in Pullach