Während sich die Japaner aufgrund der eklatanten Platznot in ihren Städten genötigt sehen, ihre begehrtesten Innenstadtgrundstücke einer Tag- und Nachtnutzung verfügbar zu machen, gibt ein neuer Typus von Interieur sein Debut im Untergeschoß eines Wohnblocks mitten in Tokio. Seit einiger Zeit erfreut sich ein Geschäftszweig, der mit unseren vierbeinigen Lieblingen handelt und für alles sorgt - vom Verkauf im Diesseits bis zu ihrem Fortleben im Jenseits- steigender Beliebtheit, die in dieser Hundegedenkstätte gipfelt. Eine ingeniös in den überaus beschränkten Raum eingefügte Treppe führt in das Untergeschoß hinab und entlang eines schmalen Korridors in die Begräbnisstätte. Hier haben 3200 15 x 15 cm an die Wände geschraubte Grabplatten Platz.
