Im Zuge der allmählichen Vervollständigung des Ausbaus dieses Wohnhauses wurde im stützenfreien Sparrendach-Dreieckshohlraum eine mittige Galerie über den Kehlbalken eingebaut. Atelier und Galerie werden mit einer kleinen, gefalteten Stahlblechtreppe verbunden. Die Treppe ist zweiläufig, jeweils im mittleren Bereich doppelschalig ausgesteift, mit Laufbreiten von knapp 50 cm. Der dunkle, unbehandelte Stahl der Treppe steht in wirkungsvollem Kontrast zu den perlgrau hochglanzlackierten Sperrholzflächen des Planschranks, der mit seiner überstehenden Platte als Zwischenpodest dient. Auf dem Boden sitzt die Treppe breitflächig auf, in der Galerie ist sie auf die Bohlen gesteckt.
