Beim Abbau des Ölschiefers zur Zementproduktion werden seit über 15 Jahren Fossilien geborgen. Nach dem Denkmalschutzgesetz von 1972 fallen solche Funde dem Land zu. Um die mittlerweile beachtliche Sammlung nicht in Magazinen irgendwelcher Museen verschwinden zu lassen entschloss sich die Firma Rohrbach Zement, ihr vorgesehenes Bauprogramm für einen neuen Werkseingang mit Informationspavillon, Schulungsräumen, einem Rechenzentrum und weiteren Büroeinheiten mit einem Fossilienmuseum zu ergänzen. Den landesweit ausgeschriebenen Wettbewerb gewann das junge Architektenteam Böbel und Frey aus Göppingen. Dem Entwurf lag das Konzept zugrunde, dem Werk ein prägnantes Entree zu geben, das Verwaltungsgebäude näher an die bestehende Verwaltung zu rücken und das Museum mehr zum Außenbereich hin zu orientieren.
